DÜSSELDORF · HANSAALLEE 190
XPrint

XPRINT · DRUCKDATEN

Druckdaten richtig vorbereiten

Vor dem Upload prüfen. Die Hinweise zur gewählten Ausführung und eine bestätigte Produktvorlage haben Vorrang.

Standard-Farbdruck: CMYK-PDF, passendes Endformat und eingebettete Schriften. Beschnitt, Textilmotive und Gravuren nach den jeweiligen Produkthinweisen vorbereiten.

PDF · PNG · JPEG · TIFF · ZIP · max. 10 Dateien, je 20 MB, insgesamt 100 MB. ZIP ohne Passwort, nur PDF/Bilddateien.

Dateiformat & Maßstab

  • Druckfertige PDF bevorzugt, möglichst PDF/X-4. Im Maßstab 1:1 und in mm anlegen. Keine Screenshots, Vorschaubilder oder selbst ausgeschossenen Sammelbögen.
  • Das konfigurierte Format ist das Endformat nach dem Schneiden. Beschnitt liegt außerhalb. PDF-Endformatrahmen (TrimBox) korrekt setzen; zusätzliche Druckmarken nur nach Absprache. Eine bestätigte Produktvorlage hat Vorrang.

CMYK & Druckfarben

  • Für den üblichen Vierfarbdruck die Druck-PDF in CMYK anlegen/exportieren. RGB-Bildschirmfarben können sich bei der Umwandlung verändern; leuchtende Farben sind nicht immer reproduzierbar. Das passende ICC-Profil mit XPrint abstimmen und einbetten, nicht beliebig zuweisen.
  • Kleine schwarze Schrift möglichst nur in Schwarz (C0 M0 Y0 K100) anlegen. Sonderfarben, Weißdruck, Metallicfarben und verbindliche Markenfarben vorab abstimmen. Eine Bildschirmvorschau ist kein verbindlicher Farbproof.
  • PNG unterstützt kein CMYK. Vorhandene RGB-/PNG-Dateien dürfen zur Prüfung hochgeladen werden; sie gelten dadurch nicht als druckfertig. Für transparente Textilmotive siehe die Textilhinweise.

Auflösung, Schriften & Bilder

  • Für kleine Drucksachen und Etiketten Bilder mit etwa 300 ppi am Endformat verwenden. Für Großformatdruck sind etwa 150 ppi ein Richtwert; Betrachtungsabstand und Motiv entscheiden. Hochskalieren oder nur den dpi-Wert ändern erzeugt keine neuen Details.
  • Schriften vollständig einbetten oder in Pfade umwandeln; verknüpfte Bilder einbetten. Logos, kleine Schrift und QR-Codes möglichst als Vektoren belassen. QR-Codes am Endformat testen und ihre freie Randzone erhalten.

Visitenkarten & Flyer

  • Für unsere üblichen kleinen Drucksachen umlaufend 2 mm Beschnitt vorbereiten, sofern keine andere Vorlage vereinbart ist. Hintergründe bis an die äußere Beschnittkante ziehen. Wichtige Inhalte mindestens 3 mm innerhalb der Schnittkante platzieren.
  • Beispiel: 85 × 54 mm Endformat → 89 × 58 mm einschließlich 2 mm Beschnitt je Seite. Vorder- und Rückseite als getrennte PDF-Seiten in gleicher Ausrichtung liefern; nicht nebeneinander montieren.

Falzflyer

  • Außen- und Innenseite im offenen Format liefern, jeweils als eine PDF-Seite. Geschlossenes Format, Falzart und Leserichtung angeben. Umlaufend 2 mm Beschnitt vorsehen, sofern keine andere Vorlage vereinbart ist.
  • Texte mindestens 3 mm von Schnitt- und Falzlinien entfernt halten. Beim Wickelfalz kann die eingeschlagene Seite schmaler sein: die Paneele nicht pauschal gleich breit anlegen. Falzpositionen vor dem Export abstimmen.

Broschüren & Bindung

  • Innenseiten als fortlaufende Einzelseiten in Leserichtung exportieren, nicht als Druckbögen. Leerseiten mitzählen. Seitengröße und Ausrichtung müssen zur Konfiguration passen. Für die Standard-Innenseiten 2 mm Beschnitt vorbereiten; Texte mindestens 3 mm von der Schnittkante und mit zusätzlichem Abstand zur Bindung platzieren.
  • Rückstichheftung: Gesamtseitenzahl einschließlich Umschlag durch 4 teilbar. Klebebindung: mindestens 40 Seiten; Rückenbreite und Umschlagdatei hängen von Papier und Seitenzahl ab. Umschlag erst nach bestätigter Vorlage mit Rücken anlegen.

Tischaufsteller & Wobbler

  • Im offenen Format mit 2 mm Beschnitt um die äußere Schnittkontur anlegen, sofern keine andere Vorlage vereinbart ist. Texte mindestens 3 mm von Schnitt- und Falzlinien entfernt halten. Schnitt-, Falz- und Klebezonen in einer getrennten technischen Ebene kennzeichnen. Die bestätigte Vorlage bestimmt die Paneelbreiten.

Aufkleber: Hintergrund & Material

  • Transparenz in der Datei bedeutet nicht automatisch transparentes Material. Auf weißem Papier/weißer Folie bleiben unbedruckte Bereiche weiß. Bei transparenter Folie ist der Untergrund sichtbar. Material und gewünschte Hintergrundwirkung bewusst auswählen.

Kleine Etiketten: Beschnitt

  • Für kleine Etiketten etwa 300 ppi, 2 mm Motivzugabe um die Schnittkontur und mindestens 3 mm Sicherheitsabstand für wichtige Inhalte vorbereiten, sofern keine abweichende Vorlage vereinbart ist.

Konturschnitt & Schnittdatei

  • Eine geschlossene Vektorkontur im Maßstab 1:1 auf einer getrennten Ebene in der PDF anlegen. Schnittlinie und Motiv eindeutig trennen; die Schnittlinie darf nicht als sichtbare Linie mitgedruckt werden. Benennung/Farbe der technischen Schnittkontur vorab abstimmen.
  • Ein transparenter PNG-Hintergrund ersetzt keine Schnittkontur. Einzelne Buchstaben, Innenausschnitte und sehr feine Details müssen auf Herstellbarkeit geprüft werden. Ohne passende Datei bitte das gewünschte Ergebnis im Hinweisfeld beschreiben.

Poster & Großformat

  • Datei möglichst 1:1 mit den konfigurierten Maßen anlegen. Bei 1:10 den Maßstab ausdrücklich angeben und die Bildauflösung in der Datei zehnfach wählen, damit sie am Endformat ausreicht.
  • Beschnitt, Sicherheitszone und mögliche Bahnenaufteilung richten sich nach Material und Verarbeitung. Vor dem endgültigen Export bestätigen lassen; die 2-mm-Regel für kleine Drucksachen nicht pauschal übernehmen.

Roll-up: sichtbar oder im System?

  • 85 × 200 oder 100 × 200 cm ist die sichtbare Fläche. Die Produktionsdatei benötigt zusätzlich die zur Kassette passende Einzugzugabe. Vorlage für die gewählte Breite anfordern; keine wichtige Schrift in der Einzug- oder Klemmzone platzieren.

Platten, Schilder & Handhelds

  • Endformat und Vorder-/Rückseite eindeutig kennzeichnen. Bohrungen, Befestigungszonen und eventuelle Griffe in einer separaten Ansicht angeben. Bei Konturschnitt eine geschlossene Vektorkontur liefern; Mindeststege und kleine Ausschnitte materialabhängig bestätigen lassen.

Fahnen, Displays & Sonderformen

  • Nur mit der bestätigten Vorlage für das gewählte Modell/SKU, Format und die Form gestalten. Sichtformat ist nicht immer Dateiformat. Nähte, Taschen, Verbindungslinien und verdeckte Bereiche freihalten; die Bildschirmillustration ist keine Druckvorlage.

Textilien & DTF-Motive

  • Jede Druckposition als eigene Datei mit gewünschter Druckbreite/-höhe in mm liefern, z. B. linke Brust und Rücken getrennt. Kein Foto eines T-Shirts als Druckdatei; nicht selbst spiegeln.
  • Vektor-PDF oder hochauflösendes PNG mit transparentem Hintergrund, etwa 300 ppi in tatsächlicher Druckgröße. PNG bleibt RGB; wir stimmen die Druckumwandlung ab. Weiße Motivteile erhalten, unerwünschten Hintergrund entfernen. Weißunterlegung und sehr feine Linien werden separat geprüft.

Lasergravur

  • Logos und Schrift möglichst als Vektor-PDF; Schriften in Pfade umwandeln. Gravur und Schnitt getrennt kennzeichnen, Maße und Position angeben. Fotogravuren in hoher Auflösung liefern. Eine CMYK-Farbe entspricht bei Gravur keiner gedruckten Farbe; Wirkung hängt vom Material ab.

Dateien zuordnen & freigeben

  • Dateien eindeutig benennen, z. B. Visitenkarte_Motiv01_Vorne.pdf. Pro Motiv Stückzahl angeben und Dateien dem richtigen Produkt zuordnen. Bei neuen Versionen ausdrücklich die zu ersetzende Datei nennen.
  • Upload und automatische Prüfung sind keine Druckfreigabe. XPrint bestätigt offene Fragen, druckfähige Fassung und Termin vor der Produktion. Unsicher oder Datei über 20 MB? info@x-print.biz kontaktieren und die Dateigröße nennen; nicht zur Einhaltung des Limits unscharf komprimieren.

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